Sardinien Reisebericht

Sardinien Reisebericht

“Bellissima Sardegna” – Wunderschönes Sardinien

Im April nach Sardinien?? Das war so ziemlich die erste Frage die wir uns stellen mussten. Wir planten trotzdem drauf los und schnell waren der Autoreisezug von Wien nach Livorno und die Fähre nach Golfo Aranci gebucht. Bei den Hotels und Pensionen beginnt da erst die Saison und man kann aus den Vollem schöpfen. Anfang April war es dann soweit. Unser Abenteuer Sardinien begann.

„Was heißt mir is schwindelig auf italienisch?“

Als wir am ersten Tag unserer Reise den Sardischen Boden betraten wussten wir nicht auf was für eine Tour wir uns an diesem Tag eingelassen haben. Unsere Etappe führte uns vom Golfo Aranci in die Berge nach Nuoro weiter auf der SS198 nach Lanusei und unser Ziel ist Arbatax. Erster Eindruck ist ein wahnsinnig griffiger Asphalt und leere Straßen. Benebelt vom Kurvenrausch machten wir einen Halt in Nuoro und genossen die ersten Sonnenstrahlen an diesem Tag. Die Temperaturen um zehn Uhr Vormittags lagen bereits bei 20° C. Eingedeckt mit italienischem Schinken, Käse und anderen regionalen Köstlichkeiten machten wir uns auf den Weg. Die ca. 300 km lange Tagesetappe war kein Kurvenrausch es war ein Kurvenorgasmus, links rechts links… unbeschreiblich schön.

Genau zu dieser Jahreszeit blühen in Sardinien viele Sträucher, Bäume und Blumen.

Wer Sardinien von seiner traditionellen Seite kennen lernen will der sollte in sogenannten „Agriturismo“ übernachten. Essen mit den Bewohnern, günstig und vor allem ursprünglich präsentieren sich die oftmals umgebauten Bauernhöfe und kleinen Pensionen. Falls Sie gefragt werden ob sie am Abend mit der Familie essen wollen, unbedingt zusagen und das echte Italien kennenlernen. Die Gastfreundschaft der Sarden lässt nicht viele Wünsche offen obwohl die Saison gerade erst beginnt.