Reisebericht Mallorca

Mallorca

„Hermosas vistas“ – Schöne Aussichten

Der Sommer ist schneller vorbei als einem Recht ist. Vor allem in Mitteleuropa geht der Wechsel in den oft kalten und grauen Herbst sehr schnell. Da bietet es sich an einen Kurztrip ins Warme zu machen. Die Azoren, Zypern und wie die Urlaubsparadiese alle heißen haben einen Nachteil und zwar die oft lange Anreise. Ganz im Gegenteil zu der oft als „Partyinsel“ abgestempelten Baleareninsel Mallorca. Von Österreich aus in ein zwei bis drei Flugstunden erreichbar bietet die Insel viel mehr als nur den Pauschaltourismus am „Ballermann“.

Die siebtgrößte Mittelmeerinsel verfügt nicht nur über traumhafte Strände mit türkisblauen Meer sondern besitzt auch über einen 15 km breiten Gebirgszug mit 11 Gipfeln über 1000 Meter Höhe. Die Klippen im Westen bilden einen guten Kontrast zu den Badestränden mit den Hotelburgen im Osten. Im Gegensatz zum Sommer wo die Temperaturen selten unter 30°C sinken bietet der Herbst perfekte Bedingungen um noch einmal Sonne zu tanken. In den restlichen Jahreszeiten kann man die blühende Insel Mallorcas erleben.

Die Infrastruktur ist auf der Insel sehr gut ausgebaut und man erreicht so ziemlich jeden Felck mit dem öffentlichen Bus, muss jedoch oft mit langen Wartezeiten rechnen. Wer lieber selbst mit dem Auto unterwegs ist braucht sich nur am Flughafen das passende aussuchen und los gehts. Wer jedoch die Insel mit allen Sinneseindrücken wahrnehmen will der sollte dies mit dem Motorrad machen. Im Vorfeld unserer Reise reservierten wir uns zwei BMW F 650 GS von Mallorquin Bikes. Anke und Johannes sind deutsche Auswanderer und haben sich in Felantix einen der größten Motorradverleihe aufgebaut. Mit einem spitzen Service und Qualität ist man dort in den richtigen Händen.

Ausgehend vom Hotel kann man dann schöne Touren auf der Insel unternehmen. Besonders die Westküste ist ein wahres Motorradparadies. Unzählige Kurven schlängeln sich an den Bergwänden entlang. Die blühenden Bäume und Sträucher, die angenehmen Temperaturen und die leeren Straßen wirken fast unwirklich. Während des Kurvenrausches sollte man nicht die Wildziegen außer acht lassen. Sie leben frei in einigen Gebieten der Insel. Ansonsten kann man auf dem guten Asphalt jede Menge Spaß haben und atemberaubende Aussichten genießen. Ein ganz besonders Highlight ist der Besuch des nördlichsten Punkt der Insel das Cap Formentor. Von dort aus gelangt man an der MA-10 nach Sóller. Die Straße führt vorbei an zwei Stauseen die vor allem die Aufgabe haben die Süßwasserarme Insel mit Trinkwasser zu versorgen.

Ein wahrer Genuss ist der Abstecher zum Port de Sa Calobra. In der Hauptsaison ist die Schlucht mit den berühmten Haarnadeln eher zu meiden. In der Nebensaison ist der Fahrgenuss und die Aussicht ein Traum. An der berühmten Bucht Torrent des Pareis mit seinen kleinen Bars kann man perfekt einen Tag ausklingen lassen.

Tipps:

  • Wanderungen:                       
  • Vermietung: Mallorquin-Bikes, Motorradvermietung
  • Hotels: Unbedingt mit Meerblick!

Allgemeine Infos:

  • Reisezeit: Ganzjährig
  • Flugzeit: ca. 2 Stunden 30 Minuten
  • Verbindung : Wien – Palma de Mallorca
  • Staat: Spanien
  • Währung: Euro